Egusi Soup

Wer noch nie afrikanisch gekocht hat, aber gerne mal etwas Neues ausprobiert, sollte vielleicht mit diesem Eintopf beginnen. Er gehört zu den beliebtesten Gerichten in Nigeria und ist auch ganz einfach zuzubereiten.

Eine Besonderheit bei diesem Eintopf ist die Zugabe von gemahlenen Egusi-Kernen. Diese Kerne gibt es im afrikanischen Laden zu kaufen – oder man ersetzt sie einfach mit Sonnenblumen- oder Kürbiskernen, das klappt problemlos! Wenn ihr mehr über Egusi-Kerne erfahren wollt, klickt doch einfach hier: Egusi-Kerne.

Für den Eintopf brauchen wir folgende Zutaten:

  • Rindfleisch (z. B. Gulaschfleisch)
  • Palmöl
  • Zwei Hände voll Blattspinat
  • Eine Handvoll Bitter Leaf*
  • 1 Zwiebel
  • 1 Scotch Bonnet-Chili
  • 2 kleine Würfel (oder 2 EL) Gemüsebrühe
  • 100 Gramm Egusi oder Ersatz

*Bitter Leaf sind die Blätter der Pflanze Vernonia amygdalina, die in Afrika wächst. Wie der Name schon sagt, schmecken diese Blätter ziemlich bitter. Sie werden üblicherweise in die Egusi Soup gegeben, können aber auch problemlos weggelassen werden.

Das Rindfleisch wird mit einem Würfel bzw. 1 EL Gemüsebrühe und der Hälfte der Zwiebel in Wasser gekocht, bis es durch ist. Das kann je nach Fleisch ein bisschen dauern.

Die zweite Hälfte der Zwiebel, die Chili, der zweite Würfel (bzw. EL) Gemüsebrühe und die Egusi-Kerne werden mit ein bisschen Wasser in einen Mixer gegeben und so lange gemixt, bis eine cremige, klümpchenfreie Masse entstanden ist.

Sobald das Fleisch durch ist, wird ein Teil des Wassers abgeschöpft, damit nicht mehr zu viel im Topf ist. Danach wird auch schon die Egusi-Masse zusammen mit etwa 100 ml Palmöl zum Fleisch in den Topf gegeben und gut umgerührt. Das Ganze wird dann etwa 20 Minuten gekocht.

Zum Schluss werden noch Spinat und Bitter Leaf (natürlich nach dem gründlichen Waschen) in den Topf gegeben. Jetzt muss nochmal alles schön kochen, bis Spinat und Bitter Leaf nicht mehr roh sind.

Die Egusi Soup wird gerne mit Fufu gegessen. Wie man diesen macht, erfährt ihr in einem anderen Blogpost.

Und bis dahin … Guten Appetit!